| "Die beleibten Deutschen,
und wer bedauert das dünne Volk ?"
Wem gehört die Perle in der Auster ?
Kochkunst in der Klemme
Globalisierung – Ende
oder Bereicherung der heimischen Küchen?
Aceto
Balsamico - kulinarische Wunderwaffe in allen
Küchenbereichen !
200
Jahre Königreich Sachsen
Der
Henker bittet zu Tisch
Der
kurfürstliche Salzbann vor 225 Jahren
Aus
den Randnotizen der Koch - Kulturgeschichte
Carne
– vale, Fleisch ade, die Fastenzeit ist da
Ein süßer Geburtstag
- 160 Jahre Würfelzucker
Aus
Wald, Wiese uns Feld
Die
Kunst des Geschmacksgenusses
"Verbraucher seid wachsam!"
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23.01.2006
200 Jahre Königreich Sachsen –
200 Jahre königlich Essen und Trinken in Sachsen
!
1806
trat Friedrich August III. dem Rheinbund bei, dafür
wurde das Churfürstentum Sachsen im Zuge der
napoleonischen „Neuordnung“ Europas zum
Königreich erhoben. Churfürst Friedrich
August III. nannte sich nun Friedrich August I., der
Gerechte, König von Sachsen. Trotz aller Widersprüche
eine folgerichtige Entwicklung. Denn um Land und Volk
im Zuge des sich anbahnenden technischen und gesellschaftlichen
Fortschritts zusammen zu halten, war der Churfürstenstatus
nicht mehr geeignet und eine neue Staatsform dringend
erforderlich.
Wenn allerdings vom Königreich Sachsen die Rede
ist, fällt dem „sächsischen Landvolk“
zuerst August der Starke ein. Komisch, denn der war
nun eben kein König von Sachsen, führte
aber das Zepter wie ein solcher. „Den Starken“
hat man ihn zu Lebzeiten nie genannt. Sicher scheint
auch, dass dieses Prädikat über ihn kam
weil er ein starkes Land regierte, nicht wegen seiner
angeblichen Körperkräfte. Nur die damit
verbundenen Legenden sind so schön und für
den Event -Tourismus bestens geeignet. Allein daher
rührt seine Popularität bis heute aber nicht.
Mag er als politischer Abenteurer erscheinen, mag
er völlig verkannt haben, welche Stelle im Interesse
des Hauses Wettin und seines Landes ihm von der Geschichte
zugewiesen war, mag seine dynastische Politik Schiffbruch
erlitten haben und er indirekt der Vorbereiter des
Scheiterns seines Sohnes gewesen sein. August der
Starke hängt ungleich, angesichts der damaligen
Armut und des Elends der Bevölkerung kaum logisch
erklärbar, bis auf den heutigen Tag enger mit
dem Leben seiner Sachsen zusammen als Ludwig XIV.
mit seinen Franzosen. Und diese Verbundenheit gipfelte
jedes Mal in den Festen am Hof. Deren furiose Ausstattung
ließ die ganze Stadt (Handwerker, Händler,
Künstler, Garköche, u.a.) immer wieder sowohl
leiden als auch davon profitieren. Hier entstand für
die Nachwelt der Glaube, dieser Fürst habe etwas
ganz Neues, in Sachsen noch nie Dagewesenes, hervorgebracht
und Ludwig XIV. sei ihm Vorbild gewesen. Vielmehr
aber war August der Starke total den Traditionen der
sächsischen Churfürsten verfallen. Er besaß
noch die gleiche naive Festfreude wie seine mittelalterlichen
Vorfahren und seine Phantasien bewegten sich in denselben
Vorstellungskreisen , wie sie im 16. und 17. Jahrhundert
aktuell waren. Von der Massenabspeisung des Hofstaates
und der geladenen Gäste und Chargen des Beamtenapparates
mit ganzen Wildschweinen, Zwergen in Riesenpasteten,
gefärbten Fischfleisch, dreifach gefüllten
Schwänen bis hin zu Musik, Tanz, Schauspiel und
Zauberei als gleichberechtigter Sinnestaumel, eben
die perfekte Einbeziehung und Inszenierung aller möglichen
Ablenkungen in ein grandioses höfisches Gesamtkunstwerk,
das hat er glänzend verstanden. Traditionsfeste
sind immer schon in der Beliebtheitsskala des Volkes
ganz oben zu finden, bis auf den heutigen Tag.
Genau deshalb brachte aber die Regierungszeit August
des Starken keine Neuerungen für die Kulinaria
Sachsens und ließ solche auch nicht zu, im Gegenteil.
Seine durchaus volksverbindende Nostalgie war letztlich
die fatale Ursache dafür, das er den Zug in die
gastronomische Neuzeit, abgehend vom Versailler Hof,
nicht nur verpasste, sondern gar nicht wahrnahm. Die
Entwicklung des Salons als Treffpunkt zum Mahl im
kleinen ausgesuchten Personenkreis mit schöngeistiger
Konversation, die Einführung des russischen Services
und des Menüs, als der im Gegensatz zum Vielerlei
- Mittelalter - Trachtenessen stark verkleinerten
Speisenfolge, ging an Sachsens Hofküche und Festtafeln
zunächst glatt vorbei.
Dass es an teuren, raren und seinerzeit bei anderen
europäischen Fürstenküchen üblichen
Produkten in der Dresdner Hofküche nicht mangelte,
wissen wir aus der Acciseordnung August des Starken
( 1707), der Einrichtung einer sächsischen Küchenpost
zum Hamburger Markt (1705), um eben solche Spezialitäten
immer frisch verfügbar zu haben, und den Akten
über die Entwicklung der Dresdner Kaufmannschaft
und Handelsinnung (1654 – 1904). Über die
Zubereitung der Speisen hingegen gibt es zumindest
bisher nur vage Hinweise. Tatsache ist, dass über
die Gastronomie am Dresdner Hof zur Zeit August des
Starken sehr viel weniger (kaum) Fakten und Unterlagen
bekannt sind als von den Churfürsten davor und
danach. Ob in der Hofküche am Taschenberg um
1720 beispielsweise Fonds und Saucen gezogen wurden,
wie derzeit in Frankreich schon üblich, ist nach
bisherigen seriösen Wissensstand nicht wahrscheinlich.
Die Kenntnisse über die seinerzeit vorhandene
Küchentechnik belegen eher mittelalterlich rustikale
als erlesene Zubereitung der Speisen. Die praktizierten
historischen Essen, die gelegentlich von Restaurants
veranstaltet werden und August des Starken Geschmack
widerspiegeln sollen, halten in der Regel in ihrer
Detailtreue keiner fachlichen Überprüfung
stand. Sie passen aber in ein gewachsenes Klischee.
Überlieferte Speisenfolgen vom Churfürstlichen
Hof in Dresden von 1790 dokumentieren zwar Veränderungen
hinsichtlich des Umfangs und der Zusammenstellung
der Speisen nach französischem Vorbild, sind
aber noch nicht wirklich gelöst vom althergebrachten
mittelalterlichen 3 Trachten Tafelschema. Veränderungen
werden erst Anfang des 1900 Jahrhunderts erkennbar.
Die sogenannte BÜRGERLICHE KÜCHE spaltete
sich auf in die KLEINBÜRGERLICHE KÜCHE,
mit Inanspruchnahme der Produkte der sich rasch entfaltenden
Lebensmittelindustrie und der Lebensweise des entstehenden
Proletariats, während sich die GROSSBÜRGERLICHE
KÜCHE mit wachsenden Selbstbewusstsein immer
mehr an der Adelsküche orientierte, diese sogar
in ihrer Exklusivität noch steigerte. Wenn wirkliche
Veränderungen in der Kulinaria stattfinden, dann
nur von vermögenden Leuten aus, die sich derartiges
auch leisten können und gelegentlich auch Ahnung
von Essen und Trinken haben. Hunger ist nämlich
nicht der beste Koch, er macht nur wahllos.
Die Köche des sächsischen Hofes wurden Anfang
des 19. Jahrhunderts in der Öffentlichkeit fachlich
aktiver und für Sachsens Kulinaria prägender
als je zuvor.
Das hing natürlich mit der sich damals qualitativ
und international rasch entwickelnden Kochkunst und
deren gesellschaftlicher Anerkennung zusammen. 1818
erschien das fulminante Werk des sächsischen
Hofküchenmundkochs Franz Walcha: „Der praktische
Koch“, das von überregionaler Bedeutung
war und ist. So hatte er es auch angelegt, verfasst
in deutscher und französischer Sprache.
Immerhin war Walcha nicht irgendjemand. Sein enormes
Praxiswissen eignete sich der Meister zunächst
als Küchenchef der Königlich Sächsischen
Gesandtschaft in Paris an. Dort traf er mit den Chefköchen
von Zar Alexander, des Fürsten Metternich, und
dem bedeutendsten aller klassischen Köche - Antonin
Carême – zusammen. Zwischen 1813 und 1816
sammelte er Erfahrungen in den Hofküchen von
Wien, Petersburg und London, wo er mit dem ehemaligen
Mundkoch Ludwigs XVI. von Frankreich, Louis Eustache
Ude, zusammenarbeitete.
Francois Le Goullon, Mundkoch der Herzogin Anna Amalia,
von Sachsen-Weimar-Eisenach, nennt 1829 die Hofküche
in Dresden in einem Atemzug mit denen in Paris, Madrid
und London.
Inzwischen mischten sich die Hofköche vom Schloss
am Taschenberg auch in die Ausbildung der Kocheleven
der Residenzstadt ein. Einen Lehrabschluss zum Koch,
wie heute üblich, gab es zwar noch genauso wenig
wie den Abschluss als Küchenmeister, der wurde
erst 1935 Wirklichkeit. Man bewarb sich für eine
Kochausbildung, zahlte die Lehrgebühr und machte
nach gut dünken des Küchenchefs eine Abschlussprüfung.
Die Koch - Lehrschule von Georg Conrad Bickelmann
in Dresden ließ 1827 ihre Schüler von den
„Königlich Sächsischen Hofküchenmeistern“
Hitzschold und Grimmer und den „Königlich
Sächsischen Mundköchen“ Jerbaschek
und Weld prüfen. Wer hier bestand, bekam überall
in Europa eine Anstellung.
Eine nachhaltige Bestätigung für die Bedeutung
der damaligen sächsischen Kochkunst leistete
Johann Friedrich Baumann mit seinem zweibändigen
und mit französischen Untertiteln versehenem
Werk „Der Dresdner Koch“ oder „
Die vereinigte teutsche, französische und englische
Koch- und Backkunst“, Dresden 1830. Wahrlich
kein Regionalkochbuch, aber ein höfisches Speiseregister
vom Feinsten. J. F. Baumann war Küchenchef der
Familie von Bünau auf Schloss Dahlen bei Riesa.
Die Bünaus sind die einzigen Machtrivalen der
Wettiner im späten Mittelalter gewesen. „Der
Dresdner Koch“ spiegelt zum Erscheinungszeitpunkt
eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der gesamten
sächsischen Adelsküche wieder. Ein solch
fachlich fundiertes Werk über die damalige Kochkunst
suchte generell bis heute deutschlandweit seinesgleichen.
1844 schiebt Baumann das tatsächlich regionalere
Kochkunstwerk: „Die Dresdner Köchin „
nach. Wahrscheinlich auch um seine territoriale Verbundenheit
zu demonstrieren. Mit seinem Sohn Friedrich Tuiskon
Baumann, der am 1. März 1850 als Hofbeikoch im
Schloss am Taschenberg seinen ersten Arbeitstag hatte,
zwei Jahre später Hofkoch wurde, 1863 zum königlich
sächsischer Hofküchenmeister avancierte,
1882 in den Ruhestand trat und 1889 viel zu früh
verschied, gewann die sächsische Hofküche
absolut internationalen Rang. Damals wurde er der
sächsische Carême genannt, nur dass seine
Kochkunst wesentlich moderner angelegt war als die
seines bekannteren Kollegen. Ein eigenständiges
Werk über die Kochkunst gibt es von ihm nicht.
Aber Dr. Blüher’s 2 bändiges Prachtbuch
„Meisterwerk der Speisen und Getränke“
ist ohne Tuiskon Baumann nicht denkbar. Die in Französisch
– Deutsch – Englisch verfasste:
ENCYCLOPÉDIE DE CUISINE DE TOUS LES PAYS -
INTERNATIONAL ENCYCLOPAEDIA OF FOOD AND DRINK,
wie das Meisterwerk der Speisen und Getränke
untertitelt ist, erschien erstmalig 1888 und ist bis
heute in ihrer kulinarisch fachlichen Wertigkeit unerreicht.
Übrigens wurde schon der jüngere Bruder
von Friedrich Tuiskon Baumann am 1.Mai 1848 „auf
sein bittliches Ansuchen zur Erlernung der löblichen
Kochkunst mit hoher Erlaubnis“ in die Hofküche
Sr. Majestät des Königs Friedrich August
II. aufgenommen. Am 30. April 1852 wurde er, wie es
im Lehrbrief heißt, „ auf seine geziemende
Bitte in Gegenwart der Herren Mund- und Hofköche
im Namen Gottes der Lehre frei und losgesprochen“
und auf Empfehlung des Kgl. Oberhofmarschalls von
Gersdorff Hofkoch des Prinzen Georg. Später kaufte
er das für seine Kücheexklusivität
weithin berühmte Hotel de France auf der Wilsdruffer
Straße (ganz früher die Willsche Gasse)
in Dresden, es wurde 1916 abgebrochen.
Auch ein Sohn von F.T. Baumann, Friedrich Carl Gustav,
war viele Jahre Hofkoch beim Prinzen Friedrich August,
dem nachmaligen König Friedrich August III. von
Sachsen, und nannte sich den „ letzten einer
Dynastie von Hofköchen“. Die Baumanns waren
unbestritten eine „Gastronomie Regentschaft
in Sachsen“, von Königs Gnaden, aber auch
derer von Bünau.
Insgesamt wurde die fachliche Ausbildung der Mitarbeiter
im sächsischen Gastgewerbe der damaligen Zeit
aber längst nicht mehr den modernen Gästeansprüchen
gerecht. In voller Würdigung der Bedeutung des
wachsenden Tourismus sowie der Zunahme von Geschäftsreisen
wegen der schon damals einsetzenden, aber anders genannten
„Globalisierung“ der Wirtschaft und des
gesellschaftlichen Lebens überhaupt, wurde 1876
vom Dresdner Gastwirts-Verein die erste Fachschule
für das Gastwirtschaftswesen Deutschlands in
der Pension Buchholz - Friedewald bei Dresden gegründet.
Unterstützung kam vom Königlichen Ministerium
des Inneren und Leiter der Schule war Herrmann Poppe.
Daraus ging später die noch heute bekannte Hotelfachschule
Poppe hervor. Das Königliche Ministerium des
Inneren war schließlich auch die Oberaufsichtsbehörde
der von der Köche Innung zu Dresden 1907 gegründeten
Fachschule für „angehende und junge Köche“.
Die Königliche Hofküche befand sich Ende
des 19. Jahrhunderts auf dem Höhepunkt ihrer
fachlichen Leistungsfähigkeit. Aber auch die
Luxusgastronomie in den Nobelhotels und feinen Restaurants
der Landeshauptstadt war auf internationalem Niveau.
Hier kochten zahlreiche Köche aus Frankreich
oder solche, die zumindest internationale Erfahrung
hatten oder in der Hofküche (oder anderen) ihr
hohes Niveau nachgewiesen hatten. Ein Königshof
ist letztenendes neben seiner politischen Bedeutung
auch „nur“ ein Wirtschaftsunternehmen,
allerdings der gigantischen Art. Die Hofküche
war deshalb für den Alltag auch lediglich mit
einer Mindestbesetzung an Fachpersonal ausgestattet.
Bei entsprechenden Anlässen zog man Experten
hinzu. Beim Churfürsten waren es noch sogenannte
Reiseköche, die für bestimmte Zeit angemietet,
den Hofstaat bei seinen Aufenthalten außerhalb
des Schlosses am Taschenberg begleiteten.
Später vergab man Titel wie Hoftraiteur, Königlicher
Hofbäcker (oder Hofmundbäcker), Prinzlicher
Küchenmeister, sächsischer Hofmetzger oder
schlicht Hoflieferant. Diese arbeiteten zumeist in
den großen Hotel- und Restaurantküchen
von Dresden, Leipzig oder besaßen selbst gastronomische
Betriebe und lieferten per „Catering“
auf Bestellung. Unterschiede zwischen der Hochadels-
und der großbürgerlichen Küche existierten
ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nicht wirklich,
man befruchtete sich fachlich gegenseitig. Höchstens
die Tafeldeckerei sah gelegentlich anders aus, da
die Königliche Esszeremonie immer gewissen Traditionen
verpflichtet blieb. Für Alltagsessen der Königsfamilie
wurden täglich Speisezettel erstellt. Daher ist
Insidern bekannt, man aß inkognito nicht selten
sehr volkstümlich, beispielsweise Linsen mit
Bratwurst oder Milchreis mit Zucker und Zimt, den
der letzte König, Friedrich August III. für
seine Kinder und sich, wenn er gut drauf war, höchstpersönlich
zubereitete, oder die Angelegenheit dem bald letzten
Hofkoch im Schloss, Theodor Krebs, überließ.
Wegen seiner beachtlichen internationalen Kochkenntnisse
wurde Krebs nach 1918 Küchenchef der deutschen
Botschaft in Portugal.
Friedrich August III. übernahm 1909 bei der Ausstellung
für „Deutsche Kochkunst und verwandte Gewerbe“
in Dresden die Schirmherrschaft. Schon bei der 1.
Deutschen Kochkunstausstellung 1876 und der Ausstellung
für Nahrungsmittel und Hygiene 1895, beide in
Dresden, war das sächsische Königshaus Förderer,
Wegbereiter und Preisstifter. Aber nicht nur damit,
sondern generell und über Jahrhunderte hinweg,
trug das sächsische Königshaus wesentlich
dazu bei, dass die deutsche und auch sächsische
Kochkunst von der einst unbestritten alleinherrschenden
französischen Kochkunst nicht mehr übertroffen
wurde.
Immerhin ist noch heute der Slogan: „Speisen
wie ein König“, Inbegriff für gutes
Essen, Exklusivität, gute Manieren bei Tisch
und Wohlbefinden überhaupt. Der Gast ist König
- wer sich darauf beruft, sollte sich auch wie ein
König benehmen.
Copyright
by Reinhard Lämmel
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R.L. |